Das Jahr 2011 ist für das Schachdorf Ströbeck das "Guncelinjahr". Vor 1000 Jahren war Guncelin, ein Wendenfürst, Gefangener des Bischofs Arnulf von Halberstadt. Bewacht wurde er von den Bauern aus Ströbeck. Das ist historisch belegt. Der Sage nach war er im Schachturm Ströbecks eingekerkert. Das ist aber nicht möglich, denn dieser Turm ist noch keine 1000 Jahre alt. Wo er gefangen saß bleibt also ein Geheimnis. Gesichert aber ist, dass er seinen Wächtern das Schachspiel lehrte, um die eigene Langeweile zu vertreiben. Diese Wächter brachten das Spiel auch in ihre Familien. So wird seit Jahrhunderten in Ströbeck das Schachspiel gepflegt. (siehe auch Historisches) Der Graf Guncelin konnte sich übrigens gegen ein saftiges Lösegeld freikaufen. Am 26.6.2011 fand als einer der Höhepunkte zum Guncelinjahr ein großer Festumzug statt. Daran beteiligt waren auch Delegationen aus 6 Kulturdörfern (von 12) Europas.
  
gebäck schach
In der Grundschule wurde Gebäck in Form von Schachfiguren gefertigt Hier wird, wie in jedem Jahr, der Grundschulmeister ermittelt
basteln backen
Für die Theateraufführung wurde gebastelt..... ... und gebacken
theater direktor
Theateraufführung während des Maiturniers Der Wagen der Grundschule beim Festumzug
schulwagen guncelin
... Festumzug: Der Gefangene Guncelin wird abgeführt
tschechien buko
Eine Tanzgruppe aus Tschechien Der "Schleich" Eine Figur, die zu einer Sonderform des Schachspiels gehört, die nur in Ströbeck gespielt wurde. Im Hintergrond "Bischof Arnulf"